Ostern 2019

Osterkerze (c) Bild: Martin Manigatterer / Kerze: Sr. Hanna Ecker In: Pfarrbriefservice.de
Mo, 15. Apr 2019
Trauerseelsorge an der Grabeskirche

Liebe Leser und Leserinnen unserer Internetseite,

das Licht der Osterkerze und der Osterfeuer, die in diesen Tagen an vielen Orten zu sehen sind, erzählen davon, dass die Nacht, die Dunkelheit nicht ewig dauern.

Sie geben der Hoffnung Ausdruck:

Es muss nicht immer dunkel bleiben! Schrecken und Tod haben nicht das letzte Wort!  Das Leben siegt!

Manchmal mag man daran kaum glauben, wenn eine Hiobsbotschaft die nächste jagt, wenn wir „trost-los“ sind und uns persönliches Leid oder Schreckensnachrichten Angst machen.

Mitten im Leben sind wir spürbar und sichtbar vom Tod umgeben.

Das Osterfest bietet uns eine revolutionäre Alternative zur Resignation an:

Es erzählt uns immer wieder neu davon, dass der Tod nicht das letzte Wort hat, dass wir auch im Tod schon vom Leben umgeben sind!

Wir sind aufgerufen, Spuren dieser Zuversicht, diese „Osterspuren“ in unserem Leben zu entdecken. Kleine und große Hoffnungszeichen, die uns zeigen: Wir bleiben nicht im Dunkel, wir bleiben nicht im Tod.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie diese „Osterspuren“ mit „Oster-Augen“ in Ihrem Alltag immer neu entdecken!

Dass Trauer, Sorgen und Mutlosigkeit vom Licht der Osterfeuer und der Osterkerzen durchbrochen werden und Sie so an der Hoffnung festhalten: Der Tod hat nicht das letzte Wort!

Im Namen aller Mitarbeitenden an der Grabeskirche wünsche ich Ihnen in diesem Sinne gesegnete Ostern!

Ulrike Gresse
Seelsorgerin an der Grabeskirche St. Elisabeth