Trauerseelsorge an der Grabeskirche St. Elisabeth, Mönchengladbach

In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Grabeskirche St. Elisabeth zu einem Ort entwickelt, an dem die Trauer um Menschen einen „RAUM" hat. Sie ist als kirchlicher Friedhof ein Ort des Abschieds, ein Ort der Beisetzung, und des  Totengedenkens und des Wachhaltens der christlichen Hoffnung auf die Auferstehung.

Darüber hinaus ist sie aber auch ein Ort der Begegnung von Trauernden, von Menschen, die im Ehrenamt Ansprechpartner(in)
sein möchten und nicht zuletzt ein Ort, an dem Menschen zusammen kommen, die offen sind für die Auseinandersetzung mit
den Themen Sterben, Tod und Trauer.

Hier finden Sie einen Überblick über die vielfältigen Angebote, die für alle Menschen in der Region Mönchengladbach offen sind.
Angebote, die nicht an eine Konfession oder die Zugehörigkeit zu einer Gemeinde gebunden sind!
Sie sind eingeladen und herzlich willkommen!

„Tote bestatten und Trauernde trösten"

Unser Dienst für Sie...

Liturgische Angebote

Es gehört zu unserem Selbstverständnis, in der Grabeskirche die Hoffnung und den Glauben an die Auferstehung lebendig zu
halten und zu verkündigen.

In der Grabeskirche feiern wir wöchentlich am Samstag um 17.00 Uhr eine Vorabendmesse, in der wir besonderen Wert auf das Erinnern und auf das Gebet für die Verstorbenen legen.

Monatlich werden Angehörige eingeladen, die das Sechswochenamt oder das 1. Jahrgedächtnis für Verstorbene feiern, die in
der Grabeskirche bestattet sind. Unabhängig davon und darüber hinaus, können Sie gerne im Gemeindebüro eine persönliche Gebetsintention für eine Hl. Messe anmelden. Bitte nehmen Sie dafür Kontakt mit der ehrenamtlichen Mitarbeiterin Frau Margret
Kreuzer auf.

Monatlich (am 1. Freitag im Monat, 17.00 Uhr, aktuelle Änderungen bitte im Wochenbrief beachten!) bereiten Ehrenamtliche eine Totenandacht vor, in der die Tradition der Totengebete der Gemeinde zwischen Tod und Beisetzung belebt wird. Angehörige und Freunde können diese Andacht anlässlich des Todestages, des Geburtstages, ... besuchen und namentlich an ihre Verstorbenen erinnern.

Offene Kirche

Die Grabeskirche St. Elisabeth ist täglich während der Öffnungszeiten von 10.00 bis 17.00 Uhr für Gebet und Besuch der Grabstätten geöffnet.

Ehrenamtliche MitarbeiterInnen sind während den Öffnungszeiten in einem Präsenzdienst ansprechbar. Im Sinne der Angehörigen bitten wir während der Beisetzungen die Grabstätten nicht zu besuchen.

Nach Vereinbarung und Absprache stehen wir für Vorträge, Gesprächsabende, Besinnungstage und Führungen durch die Grabeskirche zur Verfügung.

Begleitung und Information

Allen, die mit Todesfällen konfrontiert sind oder sich mit Fragen rund um die Themen Sterben, Tod und Trauer beschäftigen, stehen wir beratend zur Seite.

Das gilt für Trauernde, die eine Begleitung wünschen, aber auch für Frauen und Männer, die in Krankenhäusern, Altenheimen und Hospizdiensten einen Dienst übernommen haben und sich austauschen oder qualifizieren möchten.

Einzelbegleitungen

Die Einzelbegleitung ermöglicht Ihnen, im Kontakt mit einer Seelsorgerin/einem Seelsorger in einem vertraulichen Gespräch, Ihre Trauersituation anzusehen und abzuklären, welche Unterstützung Sie konkret wünschen.

In der Regel sind diese Gespräche prozessorientiert, d.h. wir machen uns mit Ihnen auf einen Weg, entdecken die jeweils eigenen Ressourcen und wir begleiten Sie auf stärkende und ermutigende Weise.

Nach Absprache werden Termine vereinbart, Themen der Begleitung miteinander geklärt und die Dauer der Begleitung festgelegt. Gegebenfalls wird an Trauergruppen, Therapeutinnen/Therapeuten weiter verwiesen.

Ulrike Gresse, Gemeindereferentin, Trauerbegleiterin (TID)

Museumssarg

Türen auf (c) Grabeskirche St. Elisabeth

Eine anschauliche Hilfe, um über Fragen zu Bestattung und zum Trauern mit Kindern ins Gespräch zu kommen.

Zielgruppe: Kindergarten- und Grundschulkinder

Verantwortlich: Ulrike Gresse

Kostenlose Ausleihe - gerne auch verbunden mit einem Besuch in der Einrichtung oder in der Grabeskirche bei Ulrike Gresse